Eine Woche Fuerteventura liegt hinter mir, in die Insel habe ich mich verliebt, vom surfen bin ich infiziert. Eine Woche mal nur "Campurlaub" mit Selbstverpflegung und dazu auch noch Sport.
Das wellenreiten wollte ich schon immer mal ausprobieren, also landete ich auf Empfehlung von Freunden bei der OTRO MODO Surfschool in Costa Calma. Nachdem ich im Büro einen Neoprenanzug, ein Lycra und ein Board erhalten hatte, gings direkt zum Strand.
Das ich mich sofort in die Insel verliebt habe, lag wohl schon daran, das mein erster Surftag mich an den längsten Strand der Insel bringen sollte. Nach Cofete. Menschenleer, kilometerlang und ein Panorama welches seines gleichen sucht.
Nach Erwärmung und Beacherklärung, gings direkt ins Wasser und obwohl die ersten Take Off´s ein wenig auf sich warten ließen, haben wir alle richtig viel Spaß gehabt.
Am Abend sind wir noch alle zusammen los um ein wenig landestypische Kost zu uns zu nehmen. Empfohlen hat uns die Gästeinformation das Restaurant San Borodon, mit verschiedenen Tapas und Live Music und da wir am nächsten Tag erst um die Mittagszeit wieder surfen gehen würden, haben wir den abend feucht fröhlich ausklingen lassen und ich habe schon da beschlossen, das diese Urlaubsform genau das richtige für mich sein sollte.
Am nächten Tag gings dann wieder los, Peter und Enni haben uns direkt mit dem stuff abgeholt, leider gings nicht nochmal nach Cofete, aber dafür erzählten sie uns von einem Strand mit Schiffswrack. Die American Star ist da einst auf Grund gelaufen, leider sieht man so gut wie nichts mehr davon. Die Wellen entschädigten aber dafür, ein Teil der Gruppe konnte bereits rauspaddeln und sich an grünen Wellen probieren, ich blieb lieber noch einen Tag in Strandnähe um mit Hilfe meines Coaches das aufstehen zu verfeinern.
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir nochmal am Schiffswrack und in La Pared, die Westküste hat mich wirklich sehr beeindruckt, so rauh und dennoch wartet fast hinter jedem Felsvorsprung doch noch eine kleine Bucht mit schönem Sandstrand. Der Gegensatz zur Ostküste ist echt enorm, durch das Guiding mit der Surfschule haben wir echt viel von der Landschaft Fuerteventuras sehen und erleben dürfen.
Meinen letzten Tag konnte ich dann nóch einmal in Cofete verbringen. Wieder waren wir fast die einzigen Menschen am Strand. Nach der ersten Stunde nahm mich Peter, mein Surfcoach, dann an die Hand und es ging raus. Paddeln hieß es immer und es dauerte auch nicht lange und ich war da wo ich sein sollte, kurze verschnaufpause und dann gings los. Eine kleine grüne Welle baute sich auf, ich lag auf dem Brett, paddelte mit aller Kraft, Peter schob mich die letzten Meter in die Wellen und ich hatte sie... Fast bis zum Strand konnt ich die erste grüne Welle abreiten und wusste, jetzt ist es passiert, ich bin infiziert.
Und das auch noch an solch einem tollen Ort. Fuerteventura mag tatsächlich auf den ersten Blick einfach nur karg erscheinen, aber es verbirgt sich soviel mehr. Ich bin froh, das ich durch diesen Surfurlaub, auch diese Insel von ihren verschiedenen Seiten kennenlernen durfte, das ich auf jedenfall zurück kehren werde, der Insel wegen und natürlich auch des surfens wegens.
Ich kann es jedem nur empfehlen seinen Urlaub mal auf Fuerteventura verbracht zu haben und sich die Ecken der Insel genau anzuschauen, egal wo ihr hinkommt, ich glaube es erwartet einen überall eine kleine Überraschung und wer sich sportlich betätigen möchte, dem empfehle ich das wellenreiten einmal auszuprobieren, mit der OTRO MODO Surfschool, habt ihr dann sogar beides, Sport und Sightseeing.
Ich danke dem Team für den tollen Urlaub und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen mit meiner neuer Lieblingsinsel
Eure Sino
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