Henry99 hat geschrieben:Mit nem kleinen Kite an Land würd ich mich aber ma wieder trauen (haben die auch dieses "Bügel-Steuerungs-System" ?)
Also mal für ALLE:
Das hier ist eine KITE-HANDLE-BAR >

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Hier gehen 2 Leinen in eine über, die jeweils außen an der Bar befestigt sind. Zieht man also an der Bar, biegen sich dadurch die äußeren Kiteenden nach unten, wodurch der Kite Wind "bekommt" (Power).
Läßt man die Bar nach oben gleiten, gehen die Enden wieder zurück und der Kite "steht" nur im Wind.
Viele Anfänger ziehen aus Reflex (so wie Henry) an der Bar, wenn ein Windstoß kommt, anstatt einfach loszulassen.
Leider ist das ein (teils folgenschwerer) Fehler. Deswegen... und weil schon ein kleiner Kite mit entsprechendem Wind richtig Power bekommen kann, ist der Kitesport NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN.
Die "Land"-Kites, umgangssprachlich auch einfach "Matten" genannt, gibt`s mit BAR (also diesem Bügel wie oben beschrieben und unter den Kitesurfern auch üblich)...
oder aber mit 2 Handles, für jede Hand eine
Pro Seite gibt es dann also eine Power-Schnur und eine Bremsleine (oben Power, unten Bremse).
Hier >

<
kann man schön den Kite (hier PKD Buster II mit 2qm, gelb) sehen, mit jeweils 2 Leinen pro Seite.
Und das hier sind die Handles >

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Hält man die oberen (Power) Leinen auf Zug, ist man AM WIND.
Läßt man dagegen die oberen los und zieht an der Unterseite der Griffe (Bremsleinen), bekommt der Kite keinen Wind mehr und fällt zu Boden. Wenn man das mit Gefühl macht, kann man das dosieren und ne tolle Landung hinlegen.
Nur mal als kleine Vorstellungshilfe: Der gelbe Kite hat gerademal 2qm. Als wir das letzte Mal auf Fuerte waren, hatte ich meine Matten dabei und fing mit dem 2er an. Die 4-5bft (Beaufort) haben gereicht, um mich (Kampfgewicht 105kg) quer über den Strand zu ziehen und sogar 1 - 11/2 m abheben zu lassen.
Mit ein Bisschen Übung kann das auch Spaß machen.
Aber wie gesagt: ES IST NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN.
